Von Panama-Stadt aus konnten wir far nicht mehr so viel weiter fahren, bevor wir auf ein anderes Verkehrsmittel umsteigen mussten. Obwohl Nord- und Südamerika verbunden sind, kommt man auf dem Landweg nicht nach Kolumbien. Zwar gibt es Pfade durch den Dschungel, aber mit illegalem Drogen- und Menschenschmuggel und Verbrecherbanden ist es wirklich keine sichere Option. Von Anfang an unserer Reise wurde uns deswegen immer wieder die Frage gestellt – “Aber was macht ihr mit der Darien Gap?
Autor: Lilith Hollich
Saftiges Grün in Costa Rica und viel Highway in Panama
Wir waren noch gar nicht lange in Costa Rica und fühlten uns viel wohler als in den Ländern davor. Einziger Dämpfer waren die vergleichsweise hohen Preise – schon fast wie in der Schweiz! Im Gegensatz zu Mexiko, wo wir uns an jeder Tankstelle kalte Getränke und Eis kaufen konnten, ohne überhaupt über die Preise nachzudenken, ging das hier nicht mehr mit gutem Gewissen. An unserem ersten Tag in Costa Rica hielten wir vormittags neben einer Polizeikontrolle im Schatten…
El Salvador, Honduras und Nicaragua
El Salvador gefiel uns direkt richtig gut. Der Verkehr war um einiges geordneter als in Guatemala, und es schien sogar eine Helmpflicht für Motorradfahrende zu geben. Das änderte allerdings nichts daran, dass trotzdem noch alle irgendwie auf und in irgendwelchen Fahrzeugen mitfuhren… In Santa Ana kümmerten wir uns um Bargeld (die nutzen hier US-Dollar) und gingen einkaufen. Kleiner Fun Fact von Sebi: Die Sonne stand an dem Tag am Mittag für kurze Zeit exakt 90° über uns…
Ausflug ohne Fahrrad: Guatemala-Stadt, Antigua und Wanderung auf den Acatenango
Schon lange, bevor wir in Guatemala ankamen, hatten wir uns vorgenommen, die bekannte Wanderung auf den Vulkan Acatenango zu machen. Der inaktive Acatenango bietet die perfekte Aussichtsplattform für den aktiven Zwillingsvulkan Fuego, der sehr regelmäßig und häufig ausbricht. Etwas unterhalb des Gipfels des Acatenangos haben sich zahlreiche Tourunternehmen ihre Basecamps gebaut und führen tagtäglich viele hunderte bis tausende Touristen dorthin. Da wir fast alles an Ausrüstung selbst hatten, und geführte Wanderungen eh nicht so unser Ding sind, beschlossen wir, die Wanderung auf eigene Faust zu machen…
Unsere ersten Wochen in Zentralamerika: Belize und Guatemala
Da fuhren wir also schon die letzten 35 Kilometer in Mexiko und gaben unser letztes Bargeld noch an einem Stand für leckeres, frisches Kokoswasser aus. Langsam fuhren wir durch den mexikanischen Grenzbereich durch. Nirgendwo ein Gebäude auf unserer Straßenseite und niemand, der etwas von uns wollte. Etwas komisch, aber so Grenzen hatten wir in den USA und Südamerika durchaus schon, weswegen wir uns nicht all zu viel dabei dachten…
Von Pinienwäldern zu Ananasplantagen und Palmen – Mexikos tropischer Osten
Wir verließen Oaxaca und fuhren Richtung Berge. Eine letzte Gebirgskette galt es noch zu überqueren, bevor wir das erste Mal seit gefühlten Ewigkeiten mal wieder die Küste sehen würden. Vorher, etwas außerhalb Oaxacas, gab es noch ein kleines Highlight, dass wir uns nicht entgehen lassen wollten: Den Baum von Tule (auf Spanisch Árbol del Tule). Mit 46 Metern Umfang ist es der dickste bekannte Baum der Welt! Lustigerweise sieht er von weitem einfach aus wie ein gewöhnlicher, großer Baum.
Stadt, Land und Menschen Mexikos – einfach wunderschön: Zacatecas bis Oaxaca
Wir hatten uns mittlerweile richtig gut eingewöhnt und genossen das Leben auf den Straßen Mexikos. Die Menschen waren unglaublich nett und es kam kaum vor, dass wir irgendwo vorbeifuhren und uns niemand grüßte. In fast jedem kleinen Dorf gab es alles, was wir brauchten – einen schattigen Platz, einen kleinen Shop und eine „Purificadora de Agua“, bei der man rund um die Uhr Trinkwasser kaufen konnte. Da das Trinkwasser…
Kultur, Chaos und spektakuläre Landschaft – unsere ersten Wochen auf dem Festland Mexikos
Da waren wir also – endlich auf Mexikos Festland! Wir hatten vorher einige Male gehört beziehungsweise gelesen, dass die Baja California als „Mexiko Light“ bezeichnet wird und ganz anders als das Festland sein soll. Und tatsächlich fühlte es sich schon ein wenig so an. Auf der Baja California war alles recht touristisch, und es verging glaube ich kein Tag, an dem wir nicht mindestens ein europäisches, amerikanisches oder kanadisches Nummernschild auf der Straße sahen. Gerade bei La Paz…
Baja California Teil 2 – Feiertage, viel Weitläufigkeit und Kitesurfen
Worüber ich im letzten Beitrag über Mexiko noch gar nicht geschrieben habe, ist, wie verschoben sich die Uhrzeiten für uns angefühlt haben. Seit der Grenzüberquerung nach Mexiko hatten wir unseren Alltag deswegen an Sonnenaufgang und -untergang angepasst. Einer unserer Grundsätze war (beziehungsweise ist), dass wir es so gut es geht vermeiden, im Dunkeln noch Fahrrad zu fahren. Leider war es Winter und die Sonne ging schon um halb fünf unter. Im Gegensatz zu dem, was wir von Wintern zuhause gewohnt waren…
Ab nach Mexiko! Wüste, Kakteen und Küste in Baja California
Um von San Diego aus nach Mexiko zu fahren, kamen zwei Grenzübergänge in Frage: Tijuana und Tecate. Tijuana liegt direkt südlich von San Diego und ist um einiges näher, aber der Grenzübergang scheint ziemlich groß, stark frequentiert und anstrengend zu sein. Auf der Karte wirkte der Übergang in Tecate sehr viel entspannter, mit nur einem kleinen Grenzposten. Der zusätzliche Tag Radfahren bis dorthin schien es uns wert zu sein. Zusätzlich…










